Aktuelle Diskussion

 Thema: Bundestagskandidatur

[zurück]         

Ich möchte kurz schildern, warum ich für den Bundestag kandidiere. Es geschieht nämlich nicht, weil ich etwa machtversessen wäre, sondern weil ich die Bürger aus der Mitte vertreten will. Da ich selbst aus einer Arbeiterfamilie komme, spreche ich die Sprache des Bürgers und kann den Menschen von der sog. Basis eine Stimme geben. Ich vertrete die Basis und sage, was ich denke, und denke, was ich sage. Ich bin für eine klare Sprache und klare Worte, damit mich jeder – vom Arbeiter bis zum Akademiker – versteht. Wir, die Freien Wähler, sind bürgernah und kommen durchschnittlich aus bürgerlichen Grundstrukturen: Wir sind Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte. Deswegen denke ich, dass wir die Richtigen sind.

Sollte ich tatsächlich in den Bundestag kommen, müsste ich viel aufgeben: meinen Bauernhof, meinen Sportverein und soziale Beziehungen. Meinen Betrieb müsste ich gänzlich meiner Tochter übergeben und nach Berlin gehen, in eine Stadt, die ich jetzt schon öfters bereise und die mir eigentlich nicht gefällt. Aber wenn nur noch diejenigen im Bundestag sitzen, die sich aus Lust profilieren wollen, dann kommen wir nicht weiter. Ich will etwas verändern und bewegen. Deswegen ist es mir Wert zu kämpfen, auch wenn das idealistisch ist.

Mir ist soziale Gerechtigkeit wichtig und ich möchte, dass in Deutschland Arbeit wieder geachtet wird. Die breite Arbeiterschicht hat Deutschland in den letzten Jahrzehnten groß und stark gemacht. Deswegen ärgert es mich, wenn Leistung missachtet und mit Geld nicht seriös umgegangen wird. Ich frage mich stattdessen, welche Ausgaben wirklich wichtig sind und an welcher Stelle man sparen könnte. Die Politikverdrossenheit der Bürger kann ich nachvollziehen, weil die Politiker oft arrogant sind und Geld für unnütze Sachen ausgeben. Kritisch sehe ich, dass unsere Politiker mittlerweile zum Großteil Lobbyisten sind, was man unterbinden sollte. Das muss klar gesagt werden. Ich sage, was ich denke, und denke, was ich sage.

April 2017